Dee Arthur James: deutsche Biografie

Dee ist nach der Auflösung seiner englischen Pop/Rockband „Dizzy Heights“ 1984 in Hamburg gelandet. Als Frontmann hatte er mit dieser Formation zahlreiche Europatourneen absolviert und drei Independent-Alben in UK produziert. Von Anfang an war er in Hamburg sehr aktiv und mit unzähligen Studio-Produktionen als Texter, Komponist/Produzent und Sessionsänger beschäftigt.

Im Sommer '84 war er mit einer Elektropop-Band aus München auf Tournee und nach seinem Einstieg als Sänger erhielt er große Aufmerksamkeit und Erfolg in der deutschen Club-Szene. Sein charismatischer Elan kam sowohl beim weiblichen und männlichen Publikum gut an. Das beruhte auf gegenseitiger Sympathie. Dee verliebte er sich nicht nur in Hamburg, sondern bei einem Konzert in der Hansestadt auch in seine zukünftige Frau Andrea. Die beiden heirateten 1994 und haben zwei Söhne.

Dee erinnert sich an seine frühe Sehnsucht, auf der Bühne zu stehen:
„Als  kleiner Junge wollte ich nur „eine“ Rolle spielen, und die war, unter  Scheinwerferlicht aufzutreten. Egal wo ich war oder was ich getan hatte, ich musste Aufmerksamkeit erregen und die Menschen zum Applaus animieren. Das war immer mein Lebensziel und nichts anderes. Popmusik ist scheinbar in meine DNA geschrieben und ich bin glücklich, die meiste Zeit meines Lebens darin aufzugehen.
Wir waren als Kinder mit Musik aufgewachsen, entweder live in unserem Wohnzimmer oder von Schallplatten gespielt. Mein Onkel Phil hat uns immer Singles mit  Top-Hits vorbeigebracht und geschenkt. Ich war besessen, als ich die Musik hörte, eine nach der anderen habe ich die Platten immer wieder gespielt. Ich hatte meinen siebten Himmel entdeckt.

Mein Vater hat auch gesungen und spielte Klavier bei uns zu Hause. Und er hat auch meine Mutter in den lokalen Clubs und Pubs begleitet, sie hat eine wunderschöne Stimme. Egal, wo wir gewohnt hatten, es war immer ein Klavier in Haus. Wir waren ziemlich arm, aber mein Vater hat es immer geschafft, jemandem günstig ein Klavier abzukaufen. Irgendwann war es völlig verstimmt, dann schaffte er es wieder, ein neues Piano aus dritter oder vierter Hand zu finden.

Auch mein Großvater war musikalisch äußerst begabt. Er war Chordirigent und Komponist und hatte selbst eine gewaltige Tenorstimme. Meines Vaters Schwester, Tante Verina, bekam zahlreiche musikalische Auszeichnungen in ihrer Heimat Wales. Bis zu ihrem Tod 2012 hat sie stets komponiert und viele Folklore- Auszeichnungen bekommen. Mit so vielen musikalischen Inspirationen in meiner Umgebung gab nur einen Weg für mich – mein zukünftiges Leben war deutlich vorgezeichnet.

Mein Anfang in Hamburg war nicht einfach und nicht ohne Hindernisse. Ich hatte das Risiko auf mich genommen, nur mit einem Koffer, meinem Keyboard und einer Handvoll Träume ein neues Leben zu beginnen. Meinen Träumen folge ich bis zum heutigen Tag ...

Ohne Band für eine gewisse Zeit und nach ein langer Sucherei hatte ich das Glück, einen Job als DJ zu bekommen. Und nachdem ich damals bei Bekannten auf dem Sofa schlafen musste, war nun endlich die Miete für eine eigene Wohnung drin. Nun konnte ich endlich wieder an meinen Songs arbeiten.
Eines Nachts auf der Reeperbahn, als ich Platten auflegte, kam ein Kellner zu mir und sprach mich an.
„Hey, ich habe gehört, daß du  Sänger bist, ich bin auch im der Musikbusiness.   Morgen habe ich ein Studiosession, hast du Lust mitzukommen und Chor zu singen?“
Diese Einladung war ein Wink des Schicksals, weil dieser damalige Kellner ein paar Jahre später einen Echo als einer von Deutschlands Top-Songwritern und Produzenten erhielt. Auf seinem Weg nach oben hatte er für mich ein paar Türen geöffnet.“

Sein Name bleibt noch geheim, aber wird in Dees Autobiographie  „From A Dizzy Height“ zusammen mit ein paar andere Meilensteinen seiner musikalischen Karriere auftauchen. Das Buch soll zu Weihnachten 2014 erscheinen. Bei der Session hatte es gefunkt und die beiden Männer schließen ein enge Freundschaft.
„Wir hatten ein paar Songs zusammen geschrieben und die Demos beim Musikverlag Warner-Chappell vorgespielt. Warner war von unseren Songs nicht so begeistert, aber der A&R-Mann fand meine Stimme gut und sagte „Ich kenne einen Songwriter und Produzenten, der genau dich sucht!“
Am nächsten Tag traf ich diesen Produzenten. Wenige Wochen später hatten wir einen Song zusammen geschrieben, aufgenommen, und einen Plattenvertrag mit Peer  Music & Polygram in der Tasche. Ich konnte das alles nicht fassen und fand die Situation völlig verrückt. Mein erste Single in Europa wurde dann leider ein Flop ...

Aber wenn sich ein Tür schließt, öffnet sich bald ein neue. Ich bekam ein Angebot von ganz anderer Seite, als Frontmann einer zehnköpfigen Chorgruppe. Wir hatten einen Single-Vertrag mit CBS/Sony Music ergattert. Ich könnte nicht klar denken. Nun kochte alles hoch. Wir haben zahlreiche TV- und Radioauftritte und Top Liveshows absolviert, landeten aber trotzdem in einer Sackgasse. Die beiden Produzenten zerstritten sich, damit scheiterte das ganze Projekt. Und weil mein Vertrag etwas kompliziert gestrickt war, konnte ich nicht einmal mehr  unabhängig weiter arbeiten. Verträge mit Plattenfirmen waren erst einmal unmöglich.

Aber Dee nutzt hinter den Kulissen seine Kontakte. Er erarbeitet sich langsam  sein Renommé als Sessionsänger und nutzt sein Talent als Songwriter, um Beziehungen zu Musikverlagen aufzubauen. Seine Songs werden unter anderem von Baccara und dem 80er-Jahre Chartsstürmer Taco aufgenommen. Diese Erfolge zahlten damals die Miete, bis seine nachteiligen Verträge endlich ausgelaufen waren. Endlich arbeitete er wieder als Frontmann unterschiedlicher Bands und Studioprojekte und konnte zahlreiche Studiosessions und Werbesongs aufnehmen. Drei Alben für den südamerikanischen, asiatischen und Europop-Markt wurden veröffentlicht und diese Platten kamen seiner Karriere sehr zugute.

Die Zeiten, Moden und musikalische Trends ändern sich. Dee ist wieder einmal auf Tournee und hat eine Begegnung, die neue Türen zu einem neuen Projekt öffnet. Zufällig begegnet er dem Gitarristen Jochim Scheel backstage nach einem Gig. Der Songwriter und der Komponist verstehen sich auf Anhieb und verabreden sich ein paar Tage später. Eine neue musikalische Partnerschaft beginnt. Und nun, nach ca. zwei Jahren, sind alle Songs für Dees aktuelles Album komplett.
Sie haben seitdem intensiv an den Kompositionen und Arrangements gearbeitet, zusammen mit dem Keyboardvirtuosen Thomas Jobmann und dem langjährigen Freund/Co-Writer/Toningenieur/Multitalent Geoff Peacey von Peer Music. Das kreative Team hat sich gefunden und seitdem bewährt.
Dee freut sich sehr darüber, ist total begeistert und sagt seitdem nur noch einen Satz: „The best is yet to come”. Das Album und die für Sommer geplante Promotion-Tournee stehen „Ready to Roll“.

Dee Arthur James is on the move.

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Falling in Blind - (abspielen)

For You - (abspielen)

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